Übersicht über die Spannmethoden Niederzug: Mit den Spannmodulen mit Niederzug werden die Werkstücke zusätzlich zur linearen Spannung gegen die Anschläge gegen
die Auflage niedergezogen. Das günstige Hebelverhältnis ermöglicht hohe Spannkräfte. Der Nachteil gegenüber der Linearspannung
ist die tendenziell etwas geringere Genauigkeit. Speziell geeignet für die Schruppbearbeitung.
Linear: Ermöglicht spannstockähnliches Spannen. Durch den fehlenden vertikalen Anteil der Spannkraft gegenüber den Niederzugmodulen
entfällt das Kippmoment im Werkstück. Die Linearspannung ist daher grundsätzlich genauer als das Niederzugspannen.
Vor allem auch geeignet für eine prozesssichere Positionierung der zweiten Aufspannung.
Prägespannen Die (Linear-)Spannmodule prägen beidseitig mit integrierten Zähnen. Daraus resultiert ein massiv besserer Halt des
Werkstücks. Ein Vorprägen ist nicht erforderlich.
Glatt Eine glatte Spann- und Anschlagfläche bietet etwas geringere Nutzkräfte als eine geriffelte. Jedoch ist die Gefahr
von Spannmarken reduziert.
Geriffelt Die geriffelte Spann- und Anschlagfläche bietet durch die Reibkraft höhere Nutzkräfte als eine glatte, es gibt jedoch
die Gefahr von Spannmarken.
Backe flach, Anschlagseite geriffelt Diese Kombination für Niederzugmodule bietet durch die Riffelung an der Anschlagseite guten Formschluss. Auf der
Spannseite mit Niederzugeffekt, wo eine erhöhte Gefahr von Spannmarken besteht, werden diese durch eine glatte Spannfläche
vermieden.